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Basel zu Gast beim Lieblingsgegner

Basel zu Gast beim Lieblingsgegner

Mit einem 1:4 gegen Zürich ist dem FC Basel der Start ins neue Jahr gründlich missglückt. Glaubt man der Statistik, ist Sion der richtige Gegner, um sich am Donnerstag zu rehabilitieren.

Agentur
sda
vor 4 Wochen in
Fussball

Mit dem Heimspiel gegen den FCZ wollte Basel am letzten Samstag die Jagd auf Leader YB neu lancieren. Herausgekommen ist: die sechste Niederlage im 15. Ligaspiel. Das dritte sieglose Heimspiel in Folge, mit zwei Eigentoren und einem Foulpenalty. Der nächste Dämpfer im unbeständigen Ringen um den Anschluss an die Young Boys.

Gewiss, es war nicht alles schlecht im Spiel der Basler. Daran klammert sich auch Ciriaco Sforza, Basels Trainer, dem im Renovierungsprozess bislang Zeit gegeben wird. An den torlosen ersten 60 Minuten etwa fand Sforza Gefallen. In der zweiten Halbzeit aber, insbesondere in den letzten 30 Minuten, vermittelte die Mannschaft nicht den Eindruck eines Titelanwärters. Nach wie vor fehlt dem FCB die Konstanz. Pajtim Kasami umschrieb das Auftreten seiner Mannschaft der letzten halben Stunde mit «Angsthasen-Fussball». Sforza fand, es sei nicht gelungen, die Konzentration durchgehend aufrecht zu erhalten.

Nun also der nächste Anlauf, am Donnerstagabend beim FC Sion, noch ohne Neuzugang Amir Abrashi, der im Mittelfeld den Langzeitverletzten Taulant Xhaka vergessen machen soll und der nach der Saison fix verpflichtet werden kann vom SC Freiburg.

Im Wallis bekommt es Sforzas Equipe mit jenem Gegner zu tun, der in den letzten Wochen Schwung aufgenommen und fünf Spiele nicht verloren hat. Und der den FCB im Juli 2020 mit einem 1:0-Heimsieg in der viertletzten Runde aus dem Meisterrennen befördert hat. Ansonsten sprechen die Statistiken indes klar für den FCB. Der besagte Sittener Sieg war der einzige aus den letzten 37 Duellen in der Super League.

Sion - Basel ist die zweite nicht verschobene Partie der 16. Runde. St. Gallen - Luzern, Lugano - Servette und Young Boys - Lausanne-Sport finden in dieser Woche nicht statt, weil die Belegschaft von Luzern und Servette sowie seit Mittwoch auch Lausanne-Sport in Quarantäne ist. Im einzigen Mittwochspiel gewann Vaduz beim FC Zürich 1:0.

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