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Das gehört für mich als Gemeindepräsident dazu

Während der Landsession schreibt Martin Aebli, Bündner Grossrat und Gemeindepräsident von Pontresina, in unser Tagebuch.

Südostschweiz
Dienstag, 11. Juni 2019, 18:48 Uhr Junisession Dienstag

Der Auftakt zur Landsession hat geklappt, die ersten Reaktionen sind positiv. Das freut mich. Auch die Regierung und die Präsidentenkonferenz konnten ihre Sitzungen durchführen. Und auch die für das Oberengadin wichtige Petition der Strassensicherheit konnte Regierungsrat Mario Cavigelli übergeben werden. Der erste Tag ist programmgemäss verlaufen. Jetzt hoffe ich, dass alle einen schönen Abend geniessen können. Einige Grossräte machen sich noch auf zu einem E-Bike-Ausflug. Vielleicht sollte man einigen den Akku ausbauen :-)

Es ist schön zu sehen, dass Pontresina auch eine Auswärtssession durchführen kann. Dazu brauchen wir die Leistungsträger. Und diese machen mit, das ist schön zu sehen. Nervös war ich vor Beginn der Session nicht. Die grösste Herausforderung war die IT. Wir haben ja das kantonale Netz über jenes des Kongresszentrums gelegt. Das hat gut geklappt. Es wäre der Super Gau gewesen, wenn das nicht geklappt hätte und wir am Ende der Session keine Tonaufnahmen hätten.

Meine Tage sind nicht länger, als an andern Tagen. Am Dienstagabend steht noch eine GPK-Sitzung und ein Fraktionsessen an. Es gehört für mich als Gemeindepräsident dazu, Gäste persönlich willkommen zu heissen. Da fragt man sich natürlich, ob das Beruf oder Hobby ist. Aber ich bin gerne bei unseren Gästen und Kunden und freue mich auf die kommenden Tage.

Mit den besten Empfehlungen

Martin Aebli

Vom 11. bis 14. Juni findet in Pontresina die Landsession des Bündner Grossen Rates statt. Einmal pro Legislatur tagt das Kantonsparlament ausserhalb von Chur. Die letzten Auswärtssessionen des Bündner Grossen Rates wurden 2015 in Arosa, 2012 in Samnaun und 2009 in Poschiavo abgehalten. «suedostschweiz.ch» berichtet von der Landsession in einem Liveticker.

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