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Spielsüchtiger wird von einem Antrag auf zehnjährigen Landesverweis überrascht

Während der Hauptverhandlung vor dem Glarner Kantonsgericht fordert die Staatsanwältin unter anderem zehn Jahre Landesverweis für den Angeklagten. Dessen Verteidiger zeigt sich über das Vorgehen der Anwältin empört und beantragt erfolglos den Unterbruch der Verhandlung.

Die schiefe Bahn: Ein Spielsüchtiger landet vor Gericht. Und auf dem Kerbholz hat er noch viel mehr als nur die Spielsucht.
Symbolbild: Keystone

«Eine solch tragische Lebensgeschichte begünstigt natürlich, auf die schiefe Bahn zu geraden», versucht der Verteidiger des Angeklagten Toni O.* die Taten seines Mandanten vor dem Glarner Kantonsgericht einzuordnen. Besagte Lebensgeschichte: ein psychisch instabiler Vater, der ihn geschlagen hat, Vollwaise mit 17 Jahren und in Folge dessen psychische Probleme, die ihn bis heute begleiten. Die schiefe Bahn, das ist im Fall von Toni O. Drogenhandel, Drogenbesitz, Körperverletzung, Spielsucht und die Verletzung von Verkehrsregeln.

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