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Alina Meier im Kurzinterview

Alina Meier im Kurzinterview

Am Donnerstag steht Langläuferin Alina Meier am Start zu ihrem ersten WM-Rennen überhaupt. Es ist ein Meilenstein auf ihrer «Road to Peking». vorher nimmt sie sich Zeit für ein Kurzinterview.

Südostschweiz
vor 1 Monat in
Wintersport

Alina Meier, Deine erste WM steht kurz bevor. Überwiegt die Vorfreude oder die Nervosität?

Es ist ein Mix aus beidem. Ich freue mich riesig auf meine erste WM. Das ist nochmals eine Dimension grösser als der Weltcup. Etwas richtig Grosses, das ich bisher erst aus dem TV kenne. Gleichzeitig spüre ich auch eine gewisse Anspannung. Ich hoffe, dass ich in Oberstdorf meine beste Leistung eines sowieso schon guten Winters abrufen kann.

Du hast in dieser Saison den Schritt in die erweiterte Weltspitze geschafft. Welche Gründe siehst Du dafür?

Die Basis ist wohl, dass ich meine Schulterprobleme in den Griff bekommen habe und ich mich in den vergangenen beiden Sommer erstmals seit vielen Jahren wieder ganz "normal" auf die Saison vorbereiten konnte. Hinzu kommt eine gewisse Routine, die ich mittlerweile habe. Ich weiss, was mir gut tut. Habe das Vertrauen in das, was ich tue. Da haben mir sicherlich auch mein Umfeld und meine Mentaltrainerin Martina Holzach geholfen, mit der ich seit diesem Sommer zusammenarbeite.

Was braucht es, dass Du Anfang März zufrieden von der WM nach Hause reist?

Ich will am Ende der WM das Gefühl haben, sowohl im Sprint als auch im Rennen mit der Staffel mein Bestes gegeben zu haben. Alles aus mir herausgeholt zu haben. Wohin das rangmässig führen wird, werden wir dann sehen. Auf das Staffelrennen in der zweiten Woche freue ich mich besonders. Wir sind auf der Loipe normalerweise Einzelkämpferinnen. Auf Reisen und im Training sind wir aber ein Team. Umso cooler ist es, bei einem Rennen als Team am Start stehen zu können.

Lesehinweis: Den ausführlichen Artikel über Alina Meier mit mehr Hintergründen lest ihr in der Zeitung vom Donnerstag.

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