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Cristiano Ronaldo kehrt zu Manchester United zurück

Cristiano Ronaldo kehrt zu Manchester United zurück

Die Rückkehr von Cristiano Ronaldo zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Manchester United ist beschlossen. Der Premier-League-Klub einigt sich mit Juventus Turin über die Transfer-Modalitäten.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Fussball

Mit den Worten «Welcome home, Cristiano» kündigte Manchester United den bevorstehenden Wechsel des Portugiesen bereits vor der Klärung letzter Modalitäten offiziell an. «Jeder im Verein freut sich, Cristiano zurück in Manchester willkommen zu heissen», schrieb der Klub euphorisch. Der Transfer wird indes erst perfekt, wenn letzte persönliche Details mit Ronaldo geklärt sind. Unter anderem Visum und Medizincheck seien noch ausstehend.

Ronaldo ist nach Lionel Messi der zweite grosse Star, der in diesem Sommer den Klub wechselt. Kylian Mbappé, der einen Transfer von Paris Saint-Germain zu Real Madrid anstrebt, könnte auch noch dazukommen. Zu den weiteren namhaften Transfers der letzten Wochen gehören Romelu Lukaku (von Inter Mailand zu Chelsea), Jack Grealish (von West Ham zu Manchester City) und Sergio Ramos (von Real Madrid zu Paris Saint-Germain). Für Lukaku und Grealish flossen jeweils mehr als 100 Millionen Euro an Ablöse.

Erneut United statt City

Vor Manchester Uniteds Ankündigung der Rückkehr hatte Massimiliano Allegri Ronaldos bevorstehenden Abschied bei Juventus nach drei Jahren bestätigt. Laut dem Trainer hat sich der Stürmer vor dem Freitag-Training von seinen Teamkollegen verabschiedet. Anschliessend hob er mit einem Privatjet Richtung Nordengland ab. Die Gerüchte, dass sich Ronaldo Manchester Uniteds Stadtrivale Manchester City anschliessen würde, zerschlugen sich.

Für Manchester United hat Ronaldo bereits von 2003 bis 2009 gespielt. Mit dem englischen Rekordmeister gewann er 2008 die Champions League sowie von 2007 bis 2009 drei Meistertitel. In 292 Spielen erzielte er 118 Tore. «Er weiss, was wir für ihn fühlen. Wenn er jemals wechseln will, weiss er, dass wir hier sind», hatte Trainer Ole Gunnar Solskjaer zuletzt gesagt und Ronaldo als «einen der Grössten aller Zeiten» gepriesen. Vor dem Portugiesen haben die Red Devils in diesem Sommer bereits Jadon Sancho von Borussia Dortmund und Raphaël Varane von Real Madrid verpflichtet.

Vorzeitiger Abgang aus Turin

Wie viel Manchester United als Ablösesumme an Juventus überweist, ist nicht bekannt. Kolportiert werden in den englischen Medien 18 Millionen Euro Ablöse als Sockelbetrag sowie weitere acht Millionen Euro als mögliche Boni. Das Jahresgehalt soll sich auf 29 Millionen Euro belaufen, die Vertragsdauer zwei Jahre betragen. Ronaldos Vertrag bei Juventus wäre eigentlich noch ein Jahr gültig gewesen. Warum der 36-Jährige nun vorzeitig Abschied nimmt von den Italienern, ist nicht ganz klar. Medienberichten zufolge gab es atmosphärische Störungen.

Portugals Rekordtorschütze verabschiedete sich dennoch mit blumigen Worten. In einem Instagram-Post schrieb Ronaldo: «Ich habe mein Herz und meine Seele für Juventus gegeben und ich werde die Stadt Turin bis zum Ende meiner Tage lieben. Am Ende können wir alle zurückblicken und feststellen, dass wir grossartige Dinge erreicht haben - nicht alles, das wir gewollt haben, aber wir haben immer noch eine ziemlich schöne Geschichte zusammen geschrieben.» Spott brachten Ronaldo aber ein paar Tippfehler ein. In einer Instagram-Story stand «Grazzie Juventus» mit zwei Z, in einem anderen erwähnte er die «tiffosi» zunächst mit zwei F.

Für die Turiner ging es zuletzt nicht nur um den Preis, sondern auch um einen geeigneten Nachfolger für den Top-Torschützen. Als mögliche Kandidaten gelten Stürmer Gabriel Jesus von Manchester City, Ex-Juventus-Profi Moise Kean von Everton oder der Argentinier Mauro Icardi von Paris Saint-Germain.

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