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Barcelonas Gala zum ersten Champions-League-Titel

Barcelonas Gala zum ersten Champions-League-Titel

Die Frauen des FC Barcelona gewinnen zum ersten Mal die Champions League. Die Katalaninnen schlagen Chelsea ohne Mühe 4:0 und krönen eine makellose Saison.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Fussball
Gross der Jubel bei den Frauen des FC Barcelona nach der Final-Gala und dem erstmaligen Gewinn des Champions-League-Titels
Gross der Jubel bei den Frauen des FC Barcelona nach der Final-Gala und dem erstmaligen Gewinn des Champions-League-Titels
KEYSTONE/AP/Martin Meissner

Nach dem Triumph im spanischen Cup und der Meisterschaft setzte sich das Team von Trainer Lluis Cortes in Göteborg die Krone im europäischen Fussball auf. Gegen die Frauen des FC Chelsea, ihres Zeichen englischer Meister und am kommenden Donnerstag auch noch im Final des FA-Cups engagiert, entschied der spanische Vertreter den Final noch vor Ablauf der 40. Spielminute.

Ihren Anfang hatte die FCB-Gala im Final auf kuriose Weise genommen. Nach 35 Sekunden schoss Chelseas Francesca Kirby bei einem Klärungsversuch ihre Teamkollegin Melanie Leupolz so unglücklich an, dass der Ball vom Bein der deutschen Internationalen den Weg ins eigene Tor nahm. In der Folge entwickelte sich ein sehenswertes Spiel.

Höhepunkt der Partie war die Entstehung des Tores zum 3:0 nach 20 Minuten. Ein starker Vorstoss über die Weltfussballerin von 2017, Lieke Martens, mündete via Alexia Putellas im Torerfolg von Aitana Bonmati. Dabei erinnerte Putella mit der Übersicht beim entscheidenden Pass in die Tiefe an die früheren Barça-Spielmacher Xavi und Andres Iniesta.

Die Schweizer Nationalspielerin Ana-Maria Crnogorcevic kam im Final in den Schlussminuten bei längst geklärten Kräfteverhältnisse für Barcelona noch zum Zug. Für die 30-jährige Stürmerin ist es der zweite Titel in der Königsklasse, nachdem sie 2015 mit Frankfurt erstmals triumphiert hatte. Anders als vor sechs Jahren musste sich Crnogorcevic heuer lange auf der Bank gedulden, ehe sie ab der 82. Minute mittun konnte. Immerhin erhielt die Rekordtorschützin des Schweizer Nationalteams im Gegensatz zu den beiden Halbfinal-Partien gegen Paris Saint-Germain gegen Chelsea ein wenig Auslauf.

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