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Mit einem 3:0 zum 2:1: EVZ mit passender Reaktion

Mit einem 3:0 zum 2:1: EVZ mit passender Reaktion

Der Qualifikationssieger EV Zug legt in der Viertelfinalserie gegen den SC Bern wieder vor. Das Team von Trainer Dan Tangnes gewinnt 3:0 und führt nun mit 2:1 Siegen.

Agentur
sda
vor 3 Wochen in
Eishockey
Die Zuger holen in der Serie gegen den SCB den zweiten Punkt
Die Zuger holen in der Serie gegen den SCB den zweiten Punkt
KEYSTONE/WALTER BIERI

Nach der 2:6-Niederlage am Donnerstag stellte sich die Frage, ob die Zuger zu «weich» sind. Davon war im dritten Viertelfinalspiel in dieser Serie nichts zu sehen. Die Zentralschweizer liessen sich diesmal den Schneid nicht abkaufen, zogen in der Defensive die richtigen Schlüsse und feierten verdient den siebenten Sieg im neunten Saisonduell.

Das 1:0 für den EVZ fiel in der 22. Minute unmittelbar nach einem Powerplay der Gäste. Der Berner Verteidiger Calle Andersson schien nicht zu realisieren, dass die Zuger wieder komplett waren, worauf der von der Strafbank zurückgekehrte Jan Kovar den Puck übernahm und Justin Abdelkader den Konter gekonnt vollendete. Nach 42 Sekunden im letzten Drittel lenkte Lino Martschini einen Schuss von Claudio Cadonau unhaltbar ab, für das 3:0 (50.) zeichnete Dario Simion erneut auf Assist von Cadonau verantwortlich. Simion erzielte bereits sein viertes Tor in diesem Viertelfinal.

Von den Bernern kam insgesamt zu wenig, um den soliden Zuger Goalie Leonardo Genoni (25 Paraden) zu bezwingen. Sie verloren nicht nur die Partie, sondern auch den Schweden Jesper Olofsson, der in der 18. Minute nach einem Check von Cadonau zunächst lange auf dem Eis liegenblieb und nicht mehr zurückkehrte. Es besteht Verdacht auf eine Gehirnerschütterung.

Zug - Bern 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

0 Zuschauer. - SR Lemelin/Mollard, Schlegel/Burgy. - Tore: 22. Abdelkader (Kovar) 1:0. 41. (40:42) Martschini (Cadonau, Hofmann) 2:0. 50. Simion (Hofmann) 3:0. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Alatalo; Heim.

Zug: Genoni; Schlumpf, Geisser; Gross, Stadler; Cadonau, Alatalo; Zgraggen; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Senteler, Zehnder; Martschini, Shore, Abdelkader; Langenegger, Leuenberger, Bachofner; Allenspach.

Bern: Karhunen; Untersander, Mika Henauer; Andersson, Zryd; Thiry, Beat Gerber; Colin Gerber; Conacher, Jeffrey, Moser; Pestoni, Praplan, Scherwey; Bader, Heim, Olofsson; Berger, Neuenschwander, Sopa; Sterchi.

Bemerkungen: Zug ohne Thürkauf, Dario Wüthrich (beide verletzt) und Thorell (überzähliger Ausländer), Bern ohne Blum, Ruefenacht und Sciaroni (alle verletzt).

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