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HCD kassiert Kanterniederlage in Bern

HCD kassiert Kanterniederlage in Bern

Der HC Davos kommt beim Tabellenletzten SCB gleich mit 1:5 unter die Räder. Drei Gegentore fallen in Unterzahl.

Roman
Michel
vor 2 Monaten in
Eishockey
Mit 1:5 mussten sich die Davoser am Sonntagnachmittag geschlagen geben.
KEYSTONE

Kalt, kälter, Postfinance Arena. Ob der HCD deshalb wie eingefroren wirkt? Die Bündner haben Glück, nicht schon nach sechs Minuten in Rückstand zu geraten, als der Ex-Davoser Bader völlig frei zum Abschluss kommt. Nach elf Minuten fällt das 0:1 doch – und kurz vor der ersten Pause sorgen die Berner mit dem 0:2 für ein Déjà-vu. Bereits in den beiden letzten Partien gegen Servette lag der HCD nach zwanzig Minuten jeweils mit 0:2 zurück. Mit deutlich mehr Schwung kehren die Davoser danach aufs Eis zurück. Ambühl und Ullström vergeben die besten Möglichkeiten der Gäste. Doch just in der Davoser Druckphase fällt auf der anderen Seite das 0:3. Und während einer Fünfminutenstrafe gegen Herzog erhöht der SCB gar auf 4:0. Und spätestens nach dem 5:0 nur gut zwei Minuten später ist die Partie entschieden. Immerhin: Palushaj gelingt im Schlussabschnitt noch der Ehrentreffer.

Die Tore 🎯
11. Minute: Eric Blum, 0:1. Colin Gerber zieht von der blauen Linie ab. Sein Schuss? Eigentlich ungefährlich. Doch Blum lenkt vor Mayer entscheidend ab.

19. Minute: André Heim, 0:2. Im Powerplay spaziert der Stürmer von der eigenen blauen Linie aus durch. Von Ullström und Nygren gibt es nur Begleitschutz.

28. Minute: Vincent Praplan, 0:3. Davos drückt, Bern trifft. Nach einem Abschluss von Jeremi Gerber lenkt Praplan entscheidend ab.

34. Minute: Vincent Praplan, 0:4. Jeffrey verzögert auf der Seite geschickt – und spielt die Scheibe dann ins Zentrum auf den völlig freistehenden Praplan.

36. Minute: Jesper Olofsson, 0:5. Nächstes Berner Powerplay. Nächstes Berner Tor. Olofsson lenkt einen Schuss von Burren entscheidend ab.

48. Minute: Aaron Palushaj, 1:5. Ullström steht hinter dem Berner Tor und bedient mit dem herrlichen Pass Palushaj. Der Amerikaner trifft souverän.

Der Aufreger 😲
Fabrice Herzog muss kurz nach dem 0:3 und einem brutalen Check gegen Blum frühzeitig unter die Dusche – und wird beim Gang in die Kabine von Flüchen der Berner Bank eingedeckt. Gut zu hören bis auf die Pressetribüne. 

Der Beste 👍🏼
Andres Ambühl. Der Captain rackert und kämpft einmal mehr für zwei. Steht in den vielen Unterzahlsituationen im zweiten Drittel beinahe pausenlos auf dem Eis.

Der Schlechteste 👎🏼
Fabrice Herzog. Sein Check gegen Blum ist richtig unnötig. Und gefährlich! Erweist seinem Team damit einen Bärendienst. Blum muss mit einer Hirnerschütterung und gebrochener Nase vom Eis. 

Ausblick 🔜
Ein Mal schlafen, dann kommt es in Bern gleich zur Revanche gegen den SCB. Die Mannschaft verzichtet auf das Hin und Her, übernachtet gleich in der Hauptstadt.

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