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Polizei kündigt in St. Gallen ausgedehnte Personenkontrollen an

Polizei kündigt in St. Gallen ausgedehnte Personenkontrollen an

Angesichts neuer Gewaltaufrufe in den sozialen Medien hat die St. Galler Stadtpolizei am Sonntag ausgedehnte Personenkontrollen angekündigt. Die Beamten wollen Personen, die auf Krawall aus seien oder als Schaulustige den Gewaltaufrufen folgten, wegweisen.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Polizeimeldungen
Am Freitag kam es in St. Gallen zu Krawallen zwischen gewalttätigen Jugendlichen und der Polizei. (Archivbild)
Am Freitag kam es in St. Gallen zu Krawallen zwischen gewalttätigen Jugendlichen und der Polizei. (Archivbild)
KEYSTONE/Michel Canonica

Mit solchen Personenkontrollen müsse in der ganzen Innenstadt gerechnet werden, hiess es in einer Mitteilung. Wer am vergangenen Freitag aus der Stadt weggewiesen worden sei, müsse bei einer erneuten Kontrolle am Sonntag mit einer Anzeige rechnen.

Gemäss der Polizei wurde für Ostersonntagabend in sozialen Netzwerken erneut zu Gewalt in der Stadt St.Gallen aufgerufen. Die Polizei erklärte, sie werde weiterhin weder Gewalt noch Sachbeschädigungen dulden.

Die Stadtregierung und die Polizei appellierten an die Bevölkerung, den Aufrufen zu Gewalt nicht zu folgen, auch nicht als Schaulustige. Der Appell richtete sich auch an Eltern. Diese sollten ihre Kinder am Sonntagabend nicht nach St. Gallen lassen. Es gebe friedliche Wege, Aufmerksamkeit für die Anliegen junger Menschen zu erhalten, hiess es.

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Solche Szenen gleichen sich überall.
Täter filmen, einsammeln, identifizieren, anklagen, verurteilen und wo möglich zügig abschieben. Alles was das Gesetzbuch hergibt. Nichts mit schwerer Kindheit etc. Zusätzlich Schadenersatz, bis restlos alles wieder auf Neu ist.
Es ist der Gesellschaft nicht zuzumuten, dass diese Chaoten hier Krieg spielen dürfen, Anlass egal.