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Konsumentenschutz reicht Strafanzeige gegen Viagogo ein

Konsumentenschutz reicht Strafanzeige gegen Viagogo ein

Weitere Klage gegen die Ticket-Verkaufsplattform Viagogo: Die Stiftung Konsumentenschutz hat Strafanzeige wegen Betrug und unlauteren Geschäftspraktiken gegen die Ticket-Verkaufsplattform eingereicht.

Agentur
sda
vor 1 Monat in
Polizeimeldungen
Wer Tickets sucht, versucht es oft über die Online-Plattform Viagogo. Doch der Konsumentenschutz wirft dieser Betrug und unlautere Geschäftspraktiken vor und hat Strafanzeige eingereicht. (Symbolbild)
Wer Tickets sucht, versucht es oft über die Online-Plattform Viagogo. Doch der Konsumentenschutz wirft dieser Betrug und unlautere Geschäftspraktiken vor und hat Strafanzeige eingereicht. (Symbolbild)
Keystone/LAURENT GILLIERON

Viagogo nutze das Wirrwarr der weltweit pandemiebedingten und unkoordinierten Lockdowns aus und verkaufe systematisch Tickets für Anlässe, die nicht stattfinden werden, schreibt die Stiftung in einer Mitteilung vom Mittwoch. Gesuche um Rückerstattung der bezahlten Kaufpreise würden von Viagogo mit nichtssagenden Antworten abgespiesen.

Aus Sicht des Konsumentenschutzes sei dies eine hinterhältige Geschäftemacherei, die dringend gerichtlich verurteilt und untersagt werden müsse. Bei Viagogo war am Morgen eine Anfrage für eine Stellungnahme hängig.

Es ist nicht die erste Klage gegen Viagogo in der Schweiz: Eine Klage des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco wegen unlauterer Preisgestaltung und aggressiver Verkaufsmethoden wurde vom Handelsgericht Zürich und dem Bundesgericht grösstenteils abgewiesen.

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