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Österreichs Kanzleramt lässt Israel-Fahne hissen

Österreichs Kanzleramt lässt Israel-Fahne hissen

Aus Solidarität mit Israel haben Österreichs Kanzler Sebastian Kurz und Aussenminister Alexander Schallenberg auf ihren Amtsgebäuden die Fahne des Landes hissen lassen.

Agentur
sda
vor 2 Monaten in
Politik
Das Bundeskanzleramt hat die israelische Fahne als Zeichen der Solidarität gehisst. Bundeskanzler Sebastian Kurz verurteilte die Angriffe auf Israel aus dem Gazastreifen.
Das Bundeskanzleramt hat die israelische Fahne als Zeichen der Solidarität gehisst. Bundeskanzler Sebastian Kurz verurteilte die Angriffe auf Israel aus dem Gazastreifen.
Keystone/APA/APA/HELMUT FOHRINGER

«Ich verurteile die seit Tagen stattfindenden Angriffe auf Israel aus dem Gazastreifen auf das Schärfste», begründete Kurz am Freitag den Schritt. Israel habe das Recht auf Selbstverteidigung gegen diese Angriffe.

«Für die über tausend Raketen, die bislang von der Hamas und anderen Terrorgruppen aus Gaza auf Israel abgeschossen wurden, gibt es keine Rechtfertigung», sagte Schallenberg. Die Regierung in Wien stehe unerschütterlich hinter Israels Sicherheit. Kurz und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verbindet eine enge politische Freundschaft.

Militante Palästinenser im Gazastreifen haben nach Angaben des israelischen Militärs bislang 1800 Raketen auf Israel abgefeuert. Israel macht die im Gazastreifen herrschende, islamistische Hamas für alle Angriffe aus der Region verantwortlich. Das israelische Militär seinerseits hat Ziele im Gaza-Streifen als Reaktion auf den Beschuss angegriffen. Dort starben nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza 103 Menschen seit der Eskalation der Gewalt. In Israel wurden nach Angaben der Armee bisher acht Menschen durch den Beschuss getötet.

Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern hat sich während des muslimischen Fastenmonats Ramadan und nach der Absage der palästinensischen Parlamentswahl immer weiter zugespitzt. Als Auslöser gelten etwa Polizei-Absperrungen in der Jerusalemer Altstadt, die viele junge Palästinenser als Demütigung empfanden. Hinzu kamen Auseinandersetzungen von Palästinensern und israelischen Siedlern im Jerusalemer Viertel Scheich Dscharrah wegen Zwangsräumungen sowie heftige Zusammenstösse auf dem Tempelberg (Al-Haram al-Scharif).

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Finde es nicht richtig, nur die Israelische Fahne zu hissen. In diesem Konflikt - sowie in den meisten - sind beide Seiten schuld oder betroffen oder leiden darunter seit Jahrzehnten !
Österreich plaziert sich damit sehr einseitig.

Die Palästinenser lebten in dem Land, aus dem sie vertrieben worden sind bzw. das ihnen weggenommen wurde, seit Jahrtausenden!

Offener Terror gegen Israels Zivilbevölkerung. Damit erreichen sie nur das Gegenteil.
Die Erfolgsquote des Abfangsystems Iron Dome liegt nämlich bei über 90 Prozent. Das kleine Israel ist eine technologische Grossmacht.
Letztlich bleibt es wie gehabt. Die Palästinenser müssen ihr Verhältnis zum Terror klären. Dieser reisst sie immer weiter in den Abgrund. Das beginnt schon damit, dass im Gazastreifen die Terrororganisation Hamas seit Jahren ein Schreckensregime führt. Diese spricht Israel jedes Existenzrecht ab, ganz wie ihre Teheraner Finanziers. Wie also kann es da eine Lösung mit Israel geben? Zugleich stärkt der palästinensische Extremismus die Hardliner in Israel.