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Nach-Gedanken zu den Abstimmungen vom 13.06.2021

Nach-Gedanken zu den Abstimmungen vom 13.06.2021

Für all jene, die der Umwelt an der Abstimmung den Schuh gegeben haben, habe ich hier ein kleines Filmchen gefunden. Der Herr, der hier spricht hat da nicht gestern gesagt, er sagte es schon, als er noch Haare auf dem Kopf hatte, also vor vielen Jahren.
Der Physiker, Mathematiker, Kosmologe und Verfasser vieler ausserordentlicher Vorträge und Bücher, Joseph M. Gassner.
https://www.youtube.com/watch?v=ygWqWTEhJps

Theo Hess
26. Juni 2021, 10:45:12
Leserbrief
Ort:
Landquart
Zum Artikel:
Nein zum Klimaschutz?

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Viele fragen sich, was der Sinn unserer Existenz ist, als ob das Universum für uns einen Sinn bereit gestellt hätte. Dabei ist es genau umgekehrt: Durch unser Bewusstsein und Fähigkeit solche Fragen zu stellen geben wir dem Ganzen einen Sinn. Ohne Wesen wie uns wäre das Ganze eine hoffnungslose Verschwendung von Materie und Energie. Das heisst, wenn wir alleine im Universum sind und sogar, wenn wir die Frage ob wir alleine sind nicht beantworten können, haben wir eine ungeheure Verantwortung zu überleben.
Ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von intelligentem Leben nahe bei null ist. Wir sind erst sehr spät in der Geschichte dieser Welt entstanden, und nur weil vor 65 Millionen Jahren ein Meteorit in die Erde knallte, und wir sind die einzige verbliebene Spezies der Gattung Homo, die offensichtlich ein Auslaufmodell ist. Es scheint, dass Intelligenz kein evolutionärer Vorteil ist. Ich fürchte dass, wenn wir nicht längerfristiger planen und nachhaltiger wirtschaften und leben, den gleichen Weg gehen wie die anderen Homo-Spezies. Dem Universum ist es Wurst.

Danke, Theo Hess.
Josef M. Gassners Hoffnung ist ein Software-Systemupdate, ich nenne es auch Systemwechsel oder Edental. Bloss, ich fand nicht einmal Klimabewegte, die mit mir da solidarisch sind. Wie also soll das erst mit der grossen Volksmasse funktionieren, der es egal ist?
Punktuelle Verbesserungen (wie die Autoverzichtsprämie, siehe Links unten) sind verlockend, aber genau das macht sie auch gefährlich, weil mit ihnen der Systemwechsel weniger dringend scheint, jedoch mehr als das Gegenteil trifft zu: Selbst wenn jetzt eine Kerngruppe all ihre Geistesressourcen einsetzt (statt Sisyphus Trial and Error zu quacksalbern), gilt das gute weise Sprichwort: Es ist später, als du denkst.
Und damit meine ich auch einen Punkt, den Joseph M. Gassner betont: Sozial, altruistisch, Verantwortung tragen; wobei in seitens USA das systemische Gegenteil sehe, das inzwischen (seit mindestens 150 Jahren laufend) nun kurz vor dem Endsieg sich offenbar befindet. Damals Genozid an den Indianern Nordamerikas (Go West), heute (Go East) sind wir die Indianer (sobald Opfer Russland fällt, ist der Planet faktisch US-Alleineigentum), und wer dann noch auf Gnade hoffe, sofern er noch lebt, kennt offenbar die US-Historie nicht.
Einerseits verständlich, dass das die bequemen Konsumisten noch weniger anerkennen wollen als die Klimaschuld, was andererseits fatalletal ist, behaupte ich, denn es resultiert aus Logik und nicht Wunschdenken, und in dem Sinne dürfte auch der Begriff Naturgesetze in diesem Vortrag bzw. überhaupt verstanden werden.
https://changing-cities.org/kampagnen/freiestrassenpraemie/
https://checkpoint.tagesspiegel.de/langmeldung/0P3JZzjdk3V6ygfB6Kboh
https://www.velojournal.ch/aktuell/nachrichten/detail/klimagerechte-mob…

https://www.bluewin.ch/de/news/wissen-technik/gluthitze-sucht-sibirien-…
https://www.klimareporter.de/erdsystem/domino-effekt-beim-klima
https://taz.de/Studie-zu-Klima-Kippelementen/!5779617/
Mein Fazit:
Brainstorming (auch bei den Klimainteressierten) für Systemwechsel müsste primär Kriegsverhinderung inkludieren, da andernfalls das Klima (samt Mikroplastik & Co.) eh keine Rolle mehr spielt.

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