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Bündner und Glarner Mehle sind mehrheitlich einwandfrei

Bündner und Glarner Mehle sind mehrheitlich einwandfrei

Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit hat verschiedene Mehle in den Kantonen Graubünden und Glarus überprüft. Nicht alle Produkte hielten bei den Untersuchungen die Vorgaben ein.

Südostschweiz
vor 3 Wochen in
Aus dem Leben
Die Mehle wurden im Chemielabor des kantonalen Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit untersucht.
SYMBOLBILD/PIXABAY

In Graubünden und Glarus sind verschiedene Mehle anlässlich einer Kampagne vom Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (ALT) überprüft worden. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, wurden 13 Mehle im Chemielabor untersucht. Bei den Untersuchungen wurden deren Wasser- und Aschegehalte bestimmt und die Resultate mit den Etikettierungen verglichen.

Dazu muss man wissen, dass Mehle verschiedene Ausmahlungsgrade aufweisen können. So besteht ein sehr weisses Weizenmehl mit «niedrigem Ausmahlungsgrad» nur aus den Bestandteilen des Mehlkörpers, während «höher» ausgemahlene Mehle wie Halbweissmehl oder Ruchmehl zusätzliche Anteile aus den dem Getreidekorn enthalten. Je grösser der Ausmahlungsgrad, desto höher ist der Mineralstoff- oder Aschegehalt, welcher zur Typisierung des Mehls verwendet wird, wie es weiter heisst.

11 von 13 Mehlen nach Vorgaben 

Bei den untersuchten Mehlen waren in Bezug auf den Wassergehalt alle 13 Produkte einwandfrei. Der Wassergehalt darf 15,5 Massenprozent nicht überschreiten.

Zwei als Weissmehl deklarierte Produkte wiesen jedoch einen zu hohen Aschegehalt auf (0,81 und 1,51 statt maximal 0,63 Massenprozent). Die Hersteller der beiden betroffenen Mehle seien aufgefordert worden, den Ausmahlungsgrad und die Deklaration in Einklang zu bringen, heisst es weiter.

Überprüfungen wichtig

Laut dem ALT hat die Untersuchungskampagne gezeigt, dass auch einfache Grundnahrungsmittel wie Mehl hin und wieder überprüft werden müssen. Besonders dann, wenn dies auf einfache Art und Weise im Labor möglich sei, schreibt das ALT weiter. (paa)

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