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Im Glarnerland gibt es im November minim mehr Arbeitslose als im Oktober

In der Ostschweiz hat sich der Arbeitsmarkt im November nur wenig verändert. Mit Werten zwischen 1,1 und 1,8 Prozent liegt die Arbeitslosenquote überall tiefer als der gesamtschweizerische Schnitt von 2,3 Prozent.

Südostschweiz
Dienstag, 10. Dezember 2019, 04:30 Uhr Arbeitsmarkt
PRESSEBILD

Im Kanton St. Gallen zeigen sich vor allem dann Veränderungen, wenn man die Situation mit derjenigen im letzten Jahr vergleicht: So hat die Zahl der Stellensuchenden im Vergleich zum November 2018 um gut ein Prozent abgenommen.

Es gibt allerdings Unterschiede: Im produzierenden Sektor gibt es rund 200 Stellensuchende mehr als vor einem Jahr. Das bedeutet ein plus von sechs Prozent. Vom Anstieg betroffen ist vor allem die metallverarbeitende Industrie. Anders ist die Entwicklung im Dienstleistungssektor. Dort nahm die Zahl der Stellensuchenden um 3,5 Prozent ab.

Mehr kurzzeitig Arbeitslose

Vergleicht man die Arbeitslosenquote mit dem Vormonat, dann stieg der Wert von 1,7 auf 1,8 Prozent. Weiter haben 19 Betriebe mit rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Kurzarbeit angemeldet.

Auch im Kanton Thurgau gibt es eine leichte Erhöhung der Arbeitslosenquote: Sie stieg von 1,8 auf 1,9 Prozent. Augenfällig sei die Zunahme bei den kurzzeitig arbeitslosen Personen, teilte das Amt für Wirtschaft und Arbeit am Montag mit. Im November waren 1954 Personen ein bis sechs Monate arbeitslos. Das sind 119 mehr als im Oktober. Im Gegenzug sank die Zahl der Personen, die länger als sechs Monate und bis zu einem Jahr ohne Stelle waren (-26).

In Graubünden leisten derzeit 66 Personen Kurzarbeit

Im Kanton Graubünden gibt es im Gastgewerbe mit Abstand am meisten Arbeitslose, gefolgt vom Baugewerbe und dem Gesundheits- und Sozialwesen. Aktuell haben zwei Betriebe mit 66 Angestellten Kurzarbeit angemeldet.

Wie in den Kantonen St. Gallen und Thurgau gab es eine leichte Erhöhung bei der Arbeitslosenquote: Sie stieg im Vergleich zum Oktober von 1,3 auf 1,4 Prozent an. Diese Entwicklung sei saisonal bedingt und auf die beendete Sommer- und Herbstsaison zurückzuführen, heisst es von Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden.

Im Glarnerland sind die Zahlen praktisch unverändert

In den kleineren Ostschweizer Kantonen wurden ebenfalls nur geringe oder keine Ausschläge verzeichnet: In Glarus lag die Arbeitslosenquote im November bei 1,3 Prozent (Oktober: 1,2 Prozent) in Appenzell Innerrhoden betrug sie 1,1 Prozent (0,9 Prozent), in Appenzell Ausserrhoden blieb der Wert bei 1,6 Prozent. (sda)

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