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Dynamisches Preismodell kommt auf die Piste

Wer seine kommenden Skitage im Oberengadin früh plant, kann ab September von Preisnachlässen von bis zu 30 Prozent profitieren. Kurzentschlossene dürften während der Hochsaison aber tiefer in die Tasche greifen müssen.

Südostschweiz
Dienstag, 12. Juni 2018, 15:28 Uhr Preisnachlass
Die Engadiner Bergbahnen reagieren auf die Bedürfnisse der Gäste.
KMU-FOTOGRAFIE.CH

Statt wie bisher über die ganze Saison hinweg die gleichen Preise für den Skipass zu verlangen, variieren die Preise neu je nach Nachfrage. Dieses neue Preismodell führen die Oberengadiner Bergbahnen ab der kommenden Saison 2018/2019 ein. Mit dem sogenannten «Snow-Deal» reagieren die Bergbahnen auf veränderte Kundebedürfnisse, wonach Kunden vermehrt die Preisgestaltung mitbeeinflussen wollen.

Wer profitiert, wer zahlt drauf?

Wer seine Tickets rund 15 Tage vor dem Skitag online bucht, bezahlt bis zu 30 Prozent weniger für denselben Skipass. «Mit dem Angebot sollen Kunden belohnt werden, die frühzeitig buchen und uns so helfen, die Infrastruktur über die Saison besser auszulasten», sagt Markus Meili, Geschäftsführer der Engadin St. Moritz Mountains AG.

Spontane Skigäste, die ihre Tickets an der Bergstation kaufen, werden während der Hochsaison im Gegenzug stärker zur Kasse gebeten. Die Verantwortlichen betonen jedoch, dass mit einer Frühbuchung der Skipass selbst während der Hochsaison günstiger zu beziehen sei als in der vergangenen Saison. Unverändert bleiben die Preise für die Jahreskarten. Ob die Frühbucher-Anreize neue Kundensegmente auf die Oberengadiner Pisten locken oder bisherige Kundschaft vor den Kopf stösst, wird sich kommende Saison zeigen. 

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Ich staune immer wieder welche Ideen entwickelt werden. Es wird sich zeigen, ob das Modell funktioniert. Ich zweifle daran. Das einzige Modell welches funktionieren würde, wäre eine Lösung, welche dem Kunden bei schlechtem Wetter oder bei nicht Betrieb der Bergbahnen, wegen Wetter oder technischen Problemen, einen Rabatt für den den gewählten Skitag, zurück geben würde. Die technischen Voraussetzung sind vorhanden. Lösungen wie skioo.ch bieten schon heute eine Lösung an, bei welcher der Kunde vom besten Tarif profitieren kann. z.B. fährt der Kunde nur 3 bis 4 Stunden, erhält er den 4 Stunden Tarif, fährt er zwei Tage hintereinander so kann er von der 2-Tageskarte profitieren. Abgerechnet wird immer am Abend .

„... und uns so helfen, die Infrastruktur über die Saison besser auszulasten» - Interssiert das Gäste? Feriengäste - die vor Ort mit diesem Dynamic pricing System den höchsten Preis bezahlen - wollen wohl nur preiswert Skifahren.

Ein sehr kundenorientiertes Angebot, Bravo!