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Wegen einer Böe verpasst Killian Peier das Karriere-Bestresultat

Killian Peier musst sich beim ersten von zwei Weltcup-Springen im russischen Nischni Tagil mit Platz 16 begnügen, nachdem er in der Zwischenwertung noch an Position 5 gelegen hatte.

Agentur
sda
Samstag, 07. Dezember 2019, 18:11 Uhr Skispringen
Killian Peier im Nachthimmel Russlands.
Killian Peier im Nachthimmel Russlands.
KEYSTONE/EPA/SERGEI ILNITSKY

Der Frust sass tief, Killian Peier stapfte verärgert aus der Arena. Der entscheidende Moment beim Skispringen ist der Absprung samt Übergang in die Flugposition. Diese Phase klappte beim Waadtländer auch im zweiten Umgang perfekt. In der Mitte des Hanges wurde der 24-Jährige allerdings von einer Böe erfasst, die Ski begannen zu pendeln. Peier setzte bereits nach 122 m auf. Im ersten Sprung hatte er mit weniger Aufwind 128 m erreicht.

Die Enttäuschung beim WM-Dritten war gross. Peier hätte die Chance gehabt, sein Weltcup-Bestergebnis und somit den 7. Rang von Innsbruck im Rahmen der Vierschanzentournee 2018/19 zu verbessern. Daraus wurde nichts. Peier muss sich im Weltcup weiterhin mit sechs Top-Ten-Plätzen begnügen.

Auch Simon Ammann missriet der zweite Sprung, allerdings selbst verschuldet. Mit 112,5 m in der Reprise rutschte der Toggenburger noch auf Platz 29 ab. Gregor Deschwanden als 33. musste im zweiten Umgang zuschauen.

Premiere für Sato

Als Tagessieger liess sich Yukiya Sato feiern (126 m/132 m). Der Japaner fing als siebtletzter Starter noch sämtliche Konkurrenten ab. Der Jahrgänger von Peier gewann im Weltcup erstmals. Für Aufsehen sorgte auch Gregor Schlierenzauer, mit 53 Erfolgen der Rekordsieger im Weltcup. Der Österreicher verpasste das Podest als Vierter bloss um 0,4 Punkte. Erstmals seit dem Januar 2017 landete der Tiroler wieder in den Top Ten. Pech bekundete hingegen der Halbzeit-Leader Peter Prevc. Der Slowene, einst ebenfalls ein Dominator, erreichte bei schwierigen Bedingungen nur noch 123 m.

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