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Ryan Regez wird Dritter - Bündner glänzen nicht

Ryan Regez schafft es beim Weltcup-Auftakt der Skicrosser in der französischen Station Val Thorens aufs Podest. Bei den Frauen muss sich Fanny Smith nach einem Fahrfehler mit Platz 5 begnügen. Die Bündner schaffen es nicht in die Top 15.

Südostschweiz
Freitag, 06. Dezember 2019, 15:52 Uhr Skicoss
Schafft beim Weltcup-Auftakt der Skicrosser den Sprung aufs Podest: Der Berner Oberländer Ryan Regez wird in Val Thorens Dritter
Schafft beim Weltcup-Auftakt der Skicrosser den Sprung aufs Podest: Der Berner Oberländer Ryan Regez wird in Val Thorens Dritter
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Ryan Regez sorgte als Dritter für das Schweizer Glanzresultat. Der Berner Oberländer gehört im starken Schweizer Männerteam zu einer Vielzahl von Fahrern mit Podest-Ambitionen. Beim ersten Saisonrennen stellte der 26-Jährige aus Wengen in den französischen Alpen sein Können unter Beweis und musste sich nur dem kanadischen Sieger Kevin Drury und dem Franzosen Youri Duplessis Kergomard geschlagen geben.

«Die Starts waren mir stets optimal gelungen», sagte Regez, der im im Halbfinal etwas Glück bekundete, als er im unteren Streckenteil von der Ideallinie abkam, sich als Zweiter aber doch noch in den Final rettete. «Der Final war dann ein riesiges Geknorze, ich bin froh, konnte ich den ersten Podestplatz einfahren.»

Regez stand zum dritten Mal in seiner Karriere auf dem Weltcup-Treppchen. Im Februar dieses Jahres hatte er im deutschen Feldberg seinen ersten Weltcupsieg gefeiert, tags darauf liess er mit Rang 3 eine weitere Podiumsplatzierung folgen. In Val Thorens war Regez der einzige Schweizer, der den Sprung in die Viertelfinals geschafft hatte.

Die Bündner schnitten mit Joos Berry auf dem 17., Alex Fiva auf dem 20. und Armin Niederer auf dem 39. Rang nicht mit Top-Plätzen ab.

Smith wird Fahrfehler zum Verhängnis

Auch bei den Frauen gelang den Bündner kein Exploit. Talina Gantenbein wird 17. In den Final der Top 4 schaffte es keine Schweizerin. Topfavoritin Fanny Smith musste sich mit 5. Platz begnügen. Die WM-Zweite und Gesamtweltcup-Siegerin des letzten Winters beging im Halbfinal in Führung liegend einen verhängnisvollen Fahrfehler, den sie aus der Spur warf. Im «kleinen Final» war Smith dann wieder eine Klasse für sich.

Sanna Lüdi und Sixtine Cousin, die Newcomerin des letzten Winters, blieben beide in den Viertelfinals hängen. Den Sieg sicherte sich die Schwedin Sandra Näslund vor drei Kanadierinnen. Näslund ist auch in dieser Saison wohl wieder die grösste Widersacherin von Smith im Kampf um den Gesamtweltcup. (sda)

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