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So schwierig werden die Südostschweizer Etappen

Am Donnerstag und Freitag gastiert die Schweizer Landesrundfahrt im Glarner-, Gaster- und Bündnerland. Das erwartet Euch bei den beiden vielleicht härtesten Etappen der diesjährigen Tour de Suisse.

Südostschweiz
Donnerstag, 14. Juni 2018, 04:30 Uhr Rad
Stefan Küng wird bei den Anstiegen am Donnerstag und Freitag zu beissen haben.
KEYSTONE/SO

Donnerstag: Auf das Dach der Tour

Nachdem die 82. Tour de Suisse am Mittwoch mit der Bergankunft in Leukerbad so richtig lanciert wurde, gilt es am Donnerstag in der 6. Etappe die 186 Kilometern von Fiesch nach Gommiswald zu überwinden. Mit dem auf 2429 Metern über Meer gelegenen Furkapass, der das Wallis mit dem Urner Oberland verbindet, wird der höchste Punkt der diesjährigen Tour passiert.

Danach befährt das Feld erstmals dieses Jahr Südostschweizer Boden. Um 16.30 Uhr wird das Peleton in Glarus erwartet. Von dort für das Etappen-Finale via Ziegelbrücke Richtung Ziel in Gommiswald.

Freitag: «Unheimlich schwerer» Schlussanstieg

Die Etappe am Freitag wird dann gleich in der Südostschweiz gestartet. Von Eschenbach aus geht es mit einem Abstecher ins Appenzellerland das St. Galler Rheintal hinauf. Ab Maienfeld bewegt sich der Tour-Tross dann auf Bündner Boden.

Zum Schluss der 7. Etappe steht dann ein besonderer Leckerbissen auf dem Programm. Auf den 1320 Höhenmetern zwischen Chur und dem Ziel in Arosa dürfte es zum entscheidenden Kräftemessen zwischen den Favoriten auf den Gesamtsieg kommen. Als «unheimlich schwer» stuft der Thurgauer Michael Albasini, der vor sechs Jahren in Arosa gewann, die enorm steile Passage vor dem Ziel ein. Je nach Tempo werden die Fahrer zirka um 16.20 Uhr am Obersee erwartet. (so/sda)

Die Etappen 6 und 7 in der Übersicht

GRAFIK KEYSTONE
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