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4:1 als neues St. Galler Moderesultat

Nicht alle, aber einige Zahlen sprechen für St. Gallen und Zürich. Am Samstagabend treffen sich der Dritte und der Vierte der Super League zum Schlagermatch im ausverkauften St. Galler Stadion.

Agentur
sda
14.12.19 - 04:00 Uhr
Fussball
St. Gallens Trainer Peter Zeidler freut sich mit dem treffsicheren Stürmer Boris Babic: ein Bild, das zur Gewohnheit wird
St. Gallens Trainer Peter Zeidler freut sich mit dem treffsicheren Stürmer Boris Babic: ein Bild, das zur Gewohnheit wird
KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Wohl nicht viele hätten vor der Saison geglaubt, dass der FCSG und der FCZ über eine längere Phase des Herbsts die besten zwei Mannschaften der Schweizer Meisterschaft sein könnten. Aber jetzt ist es so. Zieht man die letzten sechs Runden heran, sind die Ostschweizer und die Zürcher mit je fünf Siegen und einer Niederlage erfolgreicher als die als erste Titelanwärter gehandelten YB und Basel. Das Hoch über der Ostschweiz hält sogar schon bedeutend länger an: neun Siege in den letzten elf Spielen bei je einem Unentschieden und einer Niederlage.

Hätte der FCZ nicht am letzten Wochenende ein bitteres 0:5 daheim gegen Aufsteiger Servette kassiert, wäre die Affiche vom Samstag sogar die eines echten Spitzenkampfs. Während ihres behäbigen Saisonstarts haben die Zürcher jedoch viele Punkte liegenlassen, sodass ihr Rückstand auf das Spitzentrio acht bis zehn Punkte beträgt.

Rund um den FC Ostschweiz scheint die Euphorie selbst an meteorologisch frostigen Tagen grenzenlos zu sein. Für den letzten Match im Jubiläumsjahr 140 Jahre FC St. Gallen werden den Fans sinnigerweise Tickets für 18 Franken und 79 Rappen angeboten. Vor dem Spiel werden keine Tageskassen mehr geöffnet sein. Die Begeisterung über die Leistungen der blutjungen Mannschaft liess sich schon am letzten Heimspiel ablesen, als fast 15'000 kamen. Der Gegner hiess da Neuchâtel Xamax und nicht etwa Basel oder YB.

Nach dem heutigen Stand sind die Chancen gut, dass Trainer Peter Zeidler nach der kurzen Winterpause ab Ende Januar mit dem nahezu gleichen Kader wird weitermachen können. Wie Präsident Matthias Hüppi an der Medienkonferenz am Freitag sagte, haben noch keine ausländischen Klubs angeklopft, um Spieler aus dem erfolgreichen Ensemble loszueisen. Und die Spieler selbst seien alle willens, den Weg weiterzugehen.

Die Super League-Spiele vom Samstag im Überblick:

Servette - Thun (erstes Duell der Saison: 4:0). - Samstag, 19.00 Uhr. - SR Bieri. - Absenzen: Gonçalves (verletzt); Hediger, Glarner, Sutter, Karlen, Bigler, Berchtold und Ziswiler (alle verletzt). - Fraglich: - ; Castroman und Tosetti. - Statistik: Servette kommt von einem 5:0-Sieg in Zürich, Thun von einem 1:4 gegen St. Gallen. Es wäre ein klarer Fall für eine Einerbank im Sporttoto gewesen. Was spricht allenfalls noch für die Berner Oberländer? Vielleicht, dass sie ihre mageren zwei Saisonsiege auswärts errungen haben (in Luzern und in Neuenburg). Oder dass es für sie nicht noch schlechter laufen kann als im ersten Duell der Saison mit den Genfern, das sie daheim 0:4 verloren.

St. Gallen - Zürich (1:2). - Samstag, 19.00 Uhr. - SR San. - Absenzen: Lüchinger, Bakayoko, Nuhu, Klinsmann und Strübi (alle verletzt); Hekuran Kryeziu, Charabadse und Winter (alle verletzt). - Statistik: Wo die jungen St. Galler ihre Grenzen haben, weiss man nach dem jüngsten 4:1-Sieg in Thun weniger als vorher. Dass der FC Zürich seine Grenzen hat, zeigten letzten Sonntag die Servettiens auf, die die bemerkenswerte Serie von fünf Zürcher Siegen mit einem brutalen 5:0 beendeten. Aber der FCZ war die vorletzte Mannschaft, die den Ostschweizern eine Niederlage zufügen konnten. Es war das 2:1 Mitte August. Seither liessen sich die St. Galler nur noch einmal - von YB in Bern - bezwingen. In den letzten sechs Runden erzielten sie 22 Tore, und in den letzten drei Partien siegten sie jeweils mit 4:1.

Rangliste: 1. Young Boys 17/37 (39:24). 2. Basel 17/36 (40:15). 3. St. Gallen 17/35 (41:22). 4. Zürich 17/27 (20:31). 5. Servette 17/24 (26:17). 6. Lugano 17/20 (18:19). 7. Sion 17/20 (24:34). 8. Luzern 17/15 (15:26). 9. Neuchâtel Xamax FCS 17/13 (19:31). 10. Thun 17/9 (15:38).

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