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Die Grossen lassen die Muskeln spielen

Die Vernehmlassung zum Wahlsystem bringt es an den Tag: Die einwohnerstarken Gemeinden wollen von einer Aufteilung in mehrere Wahlkreise nichts wissen. Chur und Davos tun dies sogar gegen die Partei von Stadtpräsident und Landammann.

Der Weg bleibt lang: Die grossen Bündner Gemeinden sind sich uneins darüber, wie der Weg in den Grossratssaal künftig aussehen soll – nur anders als heute soll er sein.
OLIVIA AEBLI-ITEM

Die Vernehmlassung zum neuen Bündner Wahlsystem ist seit Ende Juni abgeschlossen. In ihrem Bericht favorisiert die Kantonsregierung ein sogenanntes Doppelproporz-System für den ganzen Kanton. Zwei weitere Wahlsysteme, bei welchen weiterhin flächendeckend oder mehrheitlich im Majorzverfahren gewählt würde, hält sie zumindest für möglich. Welches der Verfahren in der Vernehmlassung am meisten Zustimmung gefunden hat, wollte Kanzleidirektor-Stellvertreter Walter Frizzoni auf Anfrage nicht verraten.

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