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Kanton will keine Regelung gegen die Mafia einführen

Die Bekämpfung der Mafia sei Sache des Bundes, betonte die Regierung in der Fragestunde des Grossen Rates. Dennoch fordert sie den Bund auf, bei Aktionen auch die Bündner Südtäler miteinzubeziehen.

Grosser Rat Grossrat Dezembersession 2019
Klären auf: Die beiden Regierungsräte Marcus Caduff (ganz links) und Peter Peyer (rechts) beantworten während der Fragestunde Vorstösse zur Mafia-Präsenz im Kanton.
OLIVIA AEBLI-ITEM

Die Bündner Regierung ist der Meinung, dass Graubünden in einen Aktionsplan gegen das organisierte Verbrechen miteinbezogen werden muss. Und dass sich dieser nicht nur aufs Tessin beschränken soll. Das sagte Regierungsrat Peter Peyer gestern in der Fragestunde des Grossen Rates. «Die Regierung wird deshalb ein Schreiben an den Bund richten», so Peyer. Ein entsprechender Regierungsbeschluss werde zurzeit vorbereitet. An der nächsten Regierungssitzung am kommenden Dienstag wird dieser Beschluss voraussichtlich besprochen.

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