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Frankfurter «Omniturm» im Finale für Internationalen Hochhauspreis

Ein Neubau im Frankfurter Bankenviertel steht im Finale des Internationalen Hochhauspreises. Der «Omniturm» des dänischen Architekten Bjarke Ingels ist damit nach Ansicht der Jury einer der fünf besten Wolkenkratzer der Welt.

Agentur
sda
Mittwoch, 23. September 2020, 12:17 Uhr Frankfurt/Main
ARCHIV - Mit seinem charakteristischen Knick in der Fassade sticht der Omniturm zwischen den Hochhäusern in der Innenstadt hervor. Ein Neubau im Frankfurter Bankenviertel steht im Finale des Internationalen Hochhauspreises. Foto: Boris Roessler/dpa
ARCHIV - Mit seinem charakteristischen Knick in der Fassade sticht der Omniturm zwischen den Hochhäusern in der Innenstadt hervor. Ein Neubau im Frankfurter Bankenviertel steht im Finale des Internationalen Hochhauspreises. Foto: Boris Roessler/dpa
Keystone/dpa/Boris Roessler

Das Gebäude mit dem charakteristischen Hüftschwung wurde aus 31 nominierten Hochhäusern aus 14 Ländern ausgewählt. Der Sieger wird am 29. Oktober in der Frankfurter Paulskirche ausgezeichnet.

Der «Omniturm» ist laut Jury «das erste Hybridhochhaus in einem deutschen Stadtzentrum». Der Turm vereint Gastronomie, Büros, Wohnungen und Geschäfte unter einem Dach. Er sei damit «im internationalen städtebaulichen Vergleich auf der Höhe der Zeit», sagte die Jury am Mittwoch in Frankfurt.

Der Internationale Hochhauspreis wird von der Stadt Frankfurt, dem Architekturmuseum und der DekaBank verliehen. Er ist mit 50 000 Euro dotiert und zeichnet Gebäude aus, die mindestens 100 Meter hoch sind und in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden. Die Jury beurteilt nicht nur die Gestaltung, sondern auch Bautechnik, städtebauliche Einbindung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Neben dem «Omniturm» sind nominiert: Das üppig mit Grün bepflanzte «Eden» in Singapur von Heatherwick Studio (London); «Norra Tornen», das höchste Wohngebäude Stockholms von OMA (Rotterdam); das aufsehenerregend designte «The Stratford» in London von Skidmore, Owings & Merrill (London); sowie «Leeza SOHO» in Peking von Zaha Hadid (London), das laut Jury mit seinem schwebenden Atrium «eine herausragende Tragwerksleistung» vollbracht hat.

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