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80-mal frisch vom Osterhazy

Der Bohlensaal des Tolderhauses in Näfels erlebte eine spezielle Buchvernissage für Fridolin Hausers Buch.

Südostschweiz
Montag, 11. November 2019, 04:30 Uhr Buchvernissage
Zwei, die sich vom ersten Moment an hervorragend verstanden haben: Initiant und Alphornbläser Peter F. Wider (links) und Fridolin Hauser.
HANS SPECK

Von Hans Speck

An einer berührenden Vernissage feierte kürzlich das Näfelser Urgestein und alt Gemeindepräsident Fridolin Hauser alias Fridli Osterhazy im Bohlensaal des Tolderhauses gemeinsam mit seiner Familie, engsten Freunden und illustren Gästen seinen neuesten Gedichtband «Rüübis und Stüübis». Sein neuestes Werk ist eine Hommage an seine lieben Eltern Maria und Fridolin. Für die Leserschaft ist es ein kunterbuntes «Chrüsimüsi» mit Näfelser Mundartversen zum sich Amüsieren, aber auch zum Nachdenken.

Von der Notfallstation an die Vernissage

Obwohl zwölf Stunden zuvor noch auf der Notfallstation des Kantonsspitals liegend, liess es sich der Näfelser Ehrenbürger nicht nehmen, an der Vernissage seines neuesten Werkes teilzunehmen. Unter der Androhung, nie mehr ins Spital zu kommen, wenn er nicht an seine Vernissage dürfe, gaben ihm die Ärzte im Kantonsspital zähneknirschend grünes Licht. Seine Hartnäckigkeit und sein Charme haben ihre Wirkung nicht verfehlt.

Hausers Sohn Markus führte als versierter Moderator durch die Vernissage. Für den musikalischen Background war das Ad-hoc-Kinderorchester «Crazy nine» zuständig. Erstaunlich, was die begabten jungen Musikantinnen und Musikanten unter Leitung von Rita Ming auf die Bühne zauberten. Der eigentliche Spiritus Rector des «Rüübis und Stüübis», Peter F. Wider, hielt eine mit Humor gespickte Laudatio, in der er nochmals auf die Entstehung des Buches zurückblickte. Und mittendrin in der vordersten Reihe ein freudestrahlender Fridli Osterhazy, der die Einweihung sichtlich genoss. Nach seiner Laudatio griff Doktor Wieder zur Überraschung aller Anwesenden noch zum Alphorn und gab einige Kostproben seines Könnens.

Büchlein ist als Festgabe gedacht

Bei bester Laune und in seiner unnachahmlichen Art begrüsste Fridli Osterhazy seine Familie und Gäste. Im Anschluss rezitierte er aus seinem 92 Seiten umfassenden und mit tollen Zeichnungen versehenen, als Festgabe gedachten Büchleins einige seiner tiefgründigen Verse, dies in allerschönstem Näfelser Dialekt.

Mit dabei waren ein paar richtig witzig-spritzige Schmankerl und Trouvaillen aus vergangenen Zeiten. Die Absicht von Osterhazys «Rüübis und Stüübis» ist es, ein Stück Idiom seines Heimatdorfes Näfels festzuhalten und einer interessierten Leserschaft Freude zu bereiten.

Mit seinem Gedichte Büchlein hinterlässt der Autor der Nachwelt ein Büchlein mit Versen zum Amüsement, ein Schriftstück aber auch zum Nachdenken. Das Büchlein kann direkt beim Autor unter Telefon 055 612 35 13 bestellt werden.

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