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«Sonst sucht sich der Täter schnell ein neues Opfer aus»

Mobbing an Bündner Schulen ist ein leidiges Thema, dass wohl leider nie ganz aussterben wird. Das Mobbing aber zumindest eingedämmt wird, ist eines der grossen Anliegen der Schulsozialarbeit. Wie dabei vorgegangen, welche Mobbingfälle am schwersten zu klären und wie Prävention betrieben wird, zeigen wir Euch am Beispiel der Stadt Chur.

Patrick
Kuoni
Sonntag, 14. April 2019, 04:30 Uhr Mobbing in Graubünden
Schul Sozialarbeiter Djordje Carkic und Olivier Fasching.
Pro Klasse gibt es durchschnittlich ein bis zwei Mobbingopfer.
SASI SUBRAMANIAM

Mit dem Thema Mobbing ist wohl jeder schon einmal in Kontakt gekommen. Sei es direkt als Opfer oder Täter, oder auch indirekt wie beispielsweise als Eltern eines gemobbten Kindes. Gerade in der Schulzeit ist Mobbing ein grosses Thema: «Leider ist Mobbing auch in Graubünden sehr verbreitet», sagt Georges Steffen, der Abteilungsleiter des Schulpsychologischen Dienstes Graubünden. Die Zahlen aus Untersuchungen würden variieren, doch werden in etwa 15 Prozent aller Schüler während ihrer Schulzeit einmal gemobbt.

Eine wichtige Anlaufstelle beim Thema Mobbing ist die Schulsozialarbeit. Wir haben bei Astrid Schröder, Bereichsleiterin Schulsozialarbeit der Stadt Chur nachgefragt, wie der Alltag der Schulsozialarbeit aussieht und wie Mobbing bekämpft und verhindert werden soll.

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SO schreibt:
"Mobbing an Bündner Schulen ist ein leidiges Thema, dass (der Lehrer schreibt: das) wohl leider nie ganz aussterben wird."
Warum nicht? Mit wirksamen Methoden, Zero Tolerance brächte man diese zerstörende Sinnlosigkeit zum Aussterben.
Wir haben nämlich auch ohne das schon mehr Probleme als genug auch unserer armen Welt.